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Eine Einwahl in ein Unternehmensnetzwerk via ISDN entspricht zwar in Zeiten von VPN und Co nicht mehr den aktuelle Standarts, aber um ein paar (wirklich nur ein paar) E-Mails per POP3 von einem Exchange Server abzurufen sollte es genügen.
Es genügte auch voll und ganz, bis zu dem denkwürdigen Tage als die neue Workstation geliefert wurde. Statt Windows 2000 nun Windows XP, die Fritz!Card blieb die gleiche. DSL funktionierte von Anfang an wunderbar, nur die ISDN-Geschichte wollte einfach nicht klappen. Die Einwahl an sich funktionierte, doch selbst ein Ping auf dem Mailserver ging auf einmal nicht mehr. Selbst ein Vergleich der Einstellungen mit einer anderen Außenstelle brachte nicht den gewünschten Erfolg. Es blieb quasi bei der Einwahl. Es gab auch keinen Fehler, man kam einfach zu keinem Rechner im Remote-Netzwerk durch. Achja, der RAS-Server ist im Übrigen ein alter NT 4.0 Server.
Was haben wir also für Möglichkeiten um das Problem zu beheben?
- Irgendwie die ISDN-Verbindung so reparieren, dass es wieder geht
- eine VPN-Verbindung nutzen
- anstelle den Exchange als POP-Server zu nutzen, einfach den POP-Server des Providers (pop.provider.tld) quasi über das Internet nutzen (DSL geht ja)
- auf der Workstation in der Außenstelle die vom dortigen Provider zugewiesene E-Mail Adresse einrichten und auf dem Exchange eine Weiterleitung einrichten.
Die Lösung ist so einfach wie unlogisch: Ich habe an Stelle der “normalen” Einwahl über PPPoE einfach einen DSL-Router angeschlossen, die ISDN-Verbindung nochmal neu eingerichtet und siehe da, es geht.



